feigenbaum


Wer in einer begrenzten Welt an unbegrenztes, exponentielles Wachstum glaubt, ist entweder ein Idiot oder ein Ökonom. (Kenneth Boulding)


Herzlich Willkommen bei Gegen Exponentielles Wachstum !


Das Evangelium nach Thomas

(95) [Jesus sprach:] „Wenn ihr Geld habt, verleiht es nicht mit Zins, sondern gebt dem, von dem ihr es nicht zurückerhalten werdet.“

* Exponentielles Wachstum 
Verändert sich ein Bestand pro Zeiteinheit um einen festen Prozentsatz des sich damit stets ändernden Zeitwertes, bezeichnen wir diesen Vorgang als exponentiell. Da in der Natur alle Größen nur endliche Werte annehmen können, gibt es in der Natur kein unendliches exponentielles Wachstum.

* Staatsverschuldung 
Die momentane Euro-Krise resultiert doch aus den exponentiell anwachsenden Staatsschulden. Durch den Ankauf der Staatsanleihen durch die EZB wird doch nur weiters Geld in den Umlauf gebracht (exponentielle Geldschöpfung durch Zinseszins), was dann wieder zur Inflation führt.

* Geldschöpfung 
Die Geldschöpfung geschieht hauptsächlich über die Kreditgewährung durch Geschäfts- und Zentralbanken (aktive Geldschöpfung). Daneben können auch Nichtbanken (Unternehmen, private Haushalte, öffentliche Hand) Geld schaffen, indem sie Einlagen bei der Bank, die nicht zur Geldmenge gezählt werden, in solche Einlagen umwandeln, die zur Geldmenge zählen (aus Sicht der Geschäftsbanken: passive Geldschöpfung)

* Bevölkerungsentwicklung 
Bevölkerungsentwicklung beschreibt die Entwicklung der Zahl der Menschen (Einwohner) auf einer bestimmten Fläche. Sie ergibt sich zum einen aus der Differenz zwischen Geburtenrate und Sterberate (natürliche Bevölkerungsentwicklung). Hinzu kommt der Migrationssaldo. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen Zu- und Abwanderungen über die Gebietsgrenze hinweg. Je nach dem Vorzeichen des Gesamtsaldos spricht man von Bevölkerungswachstum oder Bevölkerungsrückgang. Die Bevölkerungsentwicklung ist eines der zentralen Untersuchungsgebiete der Demografie. Zur Bevölkerungsentwicklung siehe das demographische Modell.

* Verbrauch natürlicher Ressourcen 
Eine natürliche Ressource ist ein Stoff, der auch in unverarbeiteter Form einen ökonomischen Wert hat. Ein Rohstoff ist dann als natürliche Ressource zu verstehen, wenn er nur gefördert und gereinigt, nicht aber hergestellt zu werden braucht. Insofern können Bergbau, Erdölförderung, Fischerei und Forstwirtschaft als Ausbeutung natürlicher Ressourcen gelten, während Landwirtschaft, insofern sie die Produktivität des Bodens durch gezielte menschliche Tätigkeiten fördert, nicht dazu gerechnet wird.